Walter Hanel ist am 14. September 1930 in Teplitz-Schönau im heutigen Tschechien geboren, wo er auch den größten Teil seiner Kindheit verbrachte. 1945 überlebte er den Luftangriff auf Dresden und kam später auf Umwegen nach Köln. In Köln arbeitete er zunächst bei den Ford Autowerken und nahm abends nach der Arbeit an der VHS Köln Zeichenunterricht. 1953 begann Hanel ein Grafikstudium an der Kölner Werkkunstschule, die er später als Meisterschüler verließ. Sein großes Interesse galt damals der Kaltnadelradierung. Erste satirische Zeichnungen und Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen und zeitschriften, unter anderem im "Simplicissimus" und in "pardon". 1962 Mitarbeit beim Westdeutschen Rundfunkt, vorwiegend fürs Kinderprogramm. 1965 begann er politische und tagesaktuelle Karikaturen zu zeichnen, insbesondere für die Wochenzeitung "Rheinischer Merkur/Christ und Welt", für den "Kölner- Stadt-Anzeiger" und für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Seine Karikaturen werden in verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt. In der VHS Bergisch Gladbach waren seine Werke zu vier verschiedenen Themen bereits zu sehen.