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7 Tipps zur Stärkung der psychischen Gesundheit im Homeoffice

 

Das Corona-Virus hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Viele arbeiten seit Wochen im Homeoffice und versuchen Job, Familie, Alltag etc. unter einen Hut zu bringen. Die Unfallkasse NRW hat deshalb 7 nützliche Tipps veröffentlicht, wie die Psyche im Homeoffice geschont werden kann.

1. Tagesstruktur
Planen Sie Ihren Tag mit Aufgaben, Aktivitäten und Pausen. Gestalten Sie die Zeiteinteilung möglichst ähnlich zu Ihrem üblichen Arbeitsalltag: Stehen Sie zur gleichen Uhrzeit auf. Bleiben Sie nicht im Schlafanzug. Starten und beenden Sie ihre Arbeit bewusst. Nutzen Sie Rituale, um ihren Arbeitstag morgens zu beginnen und abends den Feierabend einzuleiten.

2. Soziale Kontakte
Bleiben Sie auch beruflich in sozialem Kontakt. Führen Sie jeden Tag mindestens ein Gespräch mit einer Kollegin oder einem Kollegen – auch wenn es nur ganz kurz ist. Auch gemeinsame Meetings sind dank digitaler Ansätze immer besser möglich.

3. Arbeit und Freizeit in guter Balance
Klare Grenzen zwischen Arbeiten und Freizeit verwischen oftmals. Auf der einen Seite können passende Räumlichkeiten oder ausreichend Ruhe zum Arbeiten fehlen, auf der anderen Seite kann es schwerfallen nach getaner Arbeit Abstand zu gewinnen. Eine gute Organisation und kreative Lösungen können Abhilfe schaffen: Richten Sie sich einen Arbeitsplatz ein so gut es unter den aktuellen Umständen eben geht. Er sollte möglichst nur von den Dingen umgeben sein, die Sie zum Arbeiten brauchen (z. B. Laptop, Telefon, Stift, Papier, eine Tasse Tee oder Kaffee?). Treffen Sie klare Absprachen in der Familie: Wer ist wann, für was zuständig? Mit Kindern ab ca. fünf Jahre kann man einen Tagesplan machen. Schaffen Sie Ruhephasen – z. B. eine Schleife an der Wohnzimmertür signalisiert: bitte nicht stören.

 4. Kleine Highlights und Pausen
Unterteilen Sie Ihre Arbeit in kleine Häppchen. Machen Sie spätestens nach 30-45 Minuten eine kurze Pause und sorgen Sie für kleine „Highlights“. Ein Kaffee oder Tee oder ein leckerer Snack bringen neue Energie.

5. Bewegung
Bauen Sie aktive Arbeitspausen in Ihren Tagesplan ein. Sie bieten eine schöne Möglichkeit, auch zwischendurch für Bewegung zu sorgen. Körperliche Aktivität zählt nämlich zu den wichtigsten schützenden Faktoren für Psyche und Körper und wird beim Arbeiten Zuhause oft vernachlässigt.

6. Belohnungen
Planen Sie auch Ihre Aktivitäten nach der Arbeit. Machen Sie eine Liste mit schönen Dingen, die Sie unter den aktuellen Umständen draußen oder drinnen unternehmen können. Wie können Sie Aktivitäten anpassen, die Sie vorher unternommen haben? Statt Freunde treffen: telefonieren Sie, auch wenn es nur wenige Minuten sind, statt Kino: mal wieder ein Buch lesen, ...

 7. Und wenn es doch zu viel wird: Unterstützung nutzen!
Manchmal können die gegebenen Umstände sehr schwierig sein und beispielsweise zu innerfamiliären Konflikten führen. Wenn Sie nicht mehr weiterwissen: holen Sie sich Hilfe. Professionelle Hilfe bietet beispielsweise die Psychotherapeutenkammer NRW an. Außerdem unterstützt die Telefonseelsorge Ratsuchende über eine anonyme Hotline im Umgang mit dieser Situation. Die Hotline ist rund um die Uhr unter der Rufnummer 0800 111 0 111 oder 116 123 zu erreichen.

 

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