Politik, Gesellschaft, Umwelt

Für Mathe ist man nie zu alt
Beweis der Fermatschen Vermutung - Höhepunkt der Mathematik des 20. Jahrhunderts Vortrag


Kursnummer HH151002E
Beginn Do., 10.11.2022, 19:00 - 20:30 Uhr
Anmeldeschluss Bitte anmelden bis 03.11.22
Kursgebühr 8,00 € - keine Ermäßigung möglich
Dauer 1 x
Status noch Plätze frei noch Plätze frei
Kursleitung Dr. Michael Laska
Kursort

Kann die Summe zweier Quadratzahlen wieder eine Quadratzahl sein? Die Antwort ist "Ja". Das einfachste Beispiel sind Quadratzahlen 3² und 4², deren Summe 5² ist. Weitere Beispiele sind 5² und 12², deren Summe 13² ist, sowie 33² und 56², deren Summe 65² ist. Tripel natürlicher Zahlen x, y, z mit der Eigenschaft x² + y² = z² heißen Pythagoräische Zahlentripel. Es gibt davon unendlich viele, und schon in der Antike war eine Formel bekannt, nach der man sämtliche Pythagoräischen Zahlentripel berechnen konnte.
Im 17. Jahrhundert wurde die Frage von Pierre de Fermat (1607-1665) verallgemeinert: Kann die Summe zweier dritter Potenzen natürlicher Zahlen wieder eine dritte Potenz sein, die Summe zweier vierter Potenzen natürlicher Zahlen wieder eine vierte Potenz sein, allgemein die Summe zweier n-ter Potenzen natürlicher Zahlen wieder eine n-te Potenz sein? Fermat vermutete, dass dies für n größer zwei niemals der Fall ist. Formal bedeutet dies: Die Gleichung xhochn + yhochn = zhochn ist für positive ganze Zahlen x, y, z, n unlösbar, wenn n größer als zwei ist.
Erst 1994 wurde die Fermatsche Vermutung von dem britischen Mathematiker Andrew Wiles bewiesen, nachdem sich mehr als 350 Jahre führende Mathematiker vergebens versucht haben. Der Beweis gilt als Höhepunkt der Mathematik des 20. Jahrhunderts.
Der Mathematiker Dr. Michael Laska vermittelt für Laien verständlich die Grundideen des Beweises.





Datum
10.11.2022
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Buchmühlenstraße 12, Gladbach, Haus Buchmühle