Kursdetails

Der Holocaust fand nicht nur in Auschwitz statt Gedenk-Vortrag

Anmeldung möglich ( 15 Plätze sind frei)
Kursnr. PP111002E
Datum Mi. 30.09.2026
Uhrzeit 18:30 - 20:00 Uhr
Anmeldeschluss 23.09.2026
Dauer 1 x
Kursort Haus Buchmühle, 116
Teilnehmende 5 - 16
Entgelt Die Teilnahme ist kostenfrei

KURSBESCHREIBUNG

Der Name Auschwitz gilt heute beinahe als ein Synonym für den Holocaust. Auch wenn im Zusammenhang mit Auschwitz viel Halbwissen und viele Fehleinschätzungen verbreitet sind, so wissen doch die meisten Menschen mit dem Begriff immerhin etwas anzufangen.
Ganz anders ist das z. B. bei Babi Yar, Chełmno oder Bełzec. Diese Orte und die damit verbundenen Ereignisse sind leider bis heute weitgehend unbekannt geblieben, obwohl die nationalsozialistischen Massenmorde an diesen Orten weit mehr Opfer gefordert haben als Auschwitz.
Deswegen möchte der Vortrag aufzeigen, dass Auschwitz-Birkenau mit seinen vier gewaltigen, hochtechnisierten Krematorien und Gaskammern „nur“ die monströse Spitze eines Eisbergs der jahrelangen Entwicklung des industriellen Mordens war, dass Auschwitz nicht möglich gewesen wäre ohne die Vorläufer, in denen das Morden improvisiert, getestet, erlernt und optimiert wurde.
Roland Vossebrecker (1965) ist Musiker. Seit 2015 spielt er regelmäßig Benefizkonzerte für die Hilfsorganisation Oxfam und konnte auf diesem Wege bereits etwa 160.000, - € sammeln.
Neben seiner musikalischen Tätigkeit engagiert sich Roland in der Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik. Er organisiert und leitet alljährlich Bildungsreisen nach Oswiecim/Auschwitz und nach Lodz (Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof).

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